Willibald Feinig, Autor

März 2022

Jeder hilft sich, wie er kann. Dem österreichischen Autor Willibald Feinig hilft die Sprache, auch die Mehrsprachigkeit, die Vielfalt der Kunst, die einleuchtet ohne Worte, und die Wahrheit der Religionen, besonders des Christentums. Letztere ist — so Simone Weil in dem von ihm neu übersetzten und im Juni 2022 erscheinenden Traktat über die Abschaffung der politischen Parteien — einfach mehr als »etwas Individuelles oder Kollektives«.

Im Zentrum der Lesungen Feinigs steht derzeit »Der Vorübergang«, eine Erzählung, mit drei anderen 2021 erschienen, die die vermeintlich vertraute Passionsgeschichte »wie nie gehört erfahren lässt« (Marianne Gronemeyer), »so, dass auch der Zweifel seine Würde behält« (Norbert Loacker).

Die frühe Prosa des Lyrikers, Prosaisten und Essayisten hat Rainer Götz einst so charakterisiert: »Bilder ... wie unterbelichtet und ohne Ton«.

Die Wahrheit hängt am dünnen Faden der Sprache. Er hält.

Der Vorübergang / Immer das Gleiche / Simone Weils Notizen zur Abschaffung der Parteien

Termine von Lesungen und Gesprächen mit dem Autor erfahren Sie hier.

Willibald Feinig: Der Vorübergang. Prosa | Verlag Bibliothek der Provinz | ISBN 9·78·3·99126·011·0

Willibald Feinig
Bahnstraße 3a · 6844 Altach, Österreich