Willibald Feinig, Autor

Februar 2021

Palästina-Israel ist römisches Protektorat, der neue Tempelberg fast ausgebaut. Man spricht längst nicht mehr Hebräisch, sondern Aramäisch, als Jeschua — Jesus — nach kurzem Prozess hingerichtet wird.

Die Passionsgeschichte in der Erinnerung einer Frau, die als Kind Pas’cha, Vorübergang, wie immer mit der Familie in Jerusalem erlebt hat, damals, bevor das Wunderwerk des Herodes durch die Herren der damaligen Welt zerstört wurde. Die Erde ächzt, nicht nur im Traum, die Masse lässt sich verführen, das Kalkül der Teilhaber an der Macht geht auf. Aber es gibt eine Erfahrung, mit der sie nicht rechnen können. Willibald Feinig lässt »die Ostergeschichte wie nie gehört erfahren« (Marianne Gronemeyer), »so, dass auch der Zweifel seine Würde behält« (Norbert Loacker).

Der Vorübergang entstand während der ersten Quarantäne 2020 und erscheint zusammen mit den unveröffentlichten Erzählungen Glöckel (über die Gründung einer Reformschule in den Trümmern der k. u. k. Monarchie), Hinter dem Kreuzberg (über Abschied und zugleich Einandernäherkommen eines Schweizer Managerpaars im Gebirge) und Ero (über die Strandung afrikanischer Flüchtlinge an der Küste Europas, zwischen Tretbooten und Surfbrettern).

Der Vorübergang 2021

Ab März 2021 finden Lesungen, Meditationen und Gespräche mit dem Autor statt. Die (entsprechend dem Verlauf der Pandemie aktualisierten) Daten und Orte erfahren Sie hier.

Willibald Feinig: Der Vorübergang. Prosa | Verlag Bibliothek der Provinz | ISBN 9·78·3·99126·011·0

Willibald Feinig
Bahnstraße 3a · 6844 Altach, Österreich